Abgebrannte Autowerkstatt legaler Betrieb eines 39-Jährigen aus Schwelm
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Schwelm/Hagen. . Eine Autowerkstatt ist auf dem Gelände am ehemaligen Schlachthof in Hagen-Wehringhausen abgebrannt. Sie gehört einem 39-jährigen Betreiber aus Schwelm. Vermutungen, es könne sich um eine illegale Werkstatt gehandelt haben, bestätigten sich nach den bisherigen Ermittlungen des Hagener Ordnungsamtes nicht.
Bei dem abgebrannten Gebäude auf dem Gelände des alten Schlachthofes an der Minervastraße handelt es sich nach Angaben des Ordnungsamts der Stadt Hagen nicht um eine illegale Autowerkstatt. Bereits am 18. Juni war dort die Behörde einem Schwarzarbeit-Hinweis nachgegangen. „Für die Kollegen stellte sich die Halle deutlich als Lagerstätte dar“, erklärt Stadt-Sprecher Thomas Bleicher.
Nutzungsänderung für Kfz-Lagerhalle gestellt
Der Schwelmer Mieter der Halle hatte Ende des Jahres 2012 einen Antrag auf Nutzungsänderung der alten Halle gestellt, um sie als Kfz-Lagerhalle nutzen zu können. Bleicher: „Dafür benötigt man keinen Gewerbeschein.“ Die Gattin des Hallen-Mieters, Jutta Madumere, hatte unserer Redaktion gegenüber erklärt, dass aber ein Gewerbeschein in Schwelm vorliege.
Autos für Verschiffung nach Afrika vorbereitet
„Wenn dort so etwas wie ein Im - und Exporthandel läuft, ist das auch korrekt“, berichtet Stadt-Sprecher Thomas Bleicher. Der Schwelmer Betreiber soll nach unseren Informationen Elektrogeräte und Autos für die Verschiffung nach Afrika vorbereiten. Er selbst war mit einer leichten Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gekommen.
Bei dem verheerenden Brand am vergangenen Freitag wurden insgesamt drei Menschen verletzt. Der 40-jährige Mann, der schwere Verbrennungen davon getragen hatte, ist am Sonntagmorgen im Krankenhaus verstorben. Weiterhin ist unklar, ob er Kunde oder Mitarbeiter der Werkstatt war.
Brandursache ist noch ungeklärt
Zur Brandursache können immer noch keine Angaben gemacht werden. Sachverständige überprüfen aktuell die Brandstelle, um zu klären, was genau hinter den Türen der 900 Quadratmeter großen Autowerkstatt passierte.
Großbrand am Schlachthof
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Unklar ist auch, wer irgendwann für die Räumungskosten des abgebrannten Areals aufkommen wird. Eine Versicherung? Oder der Grundstückseigentümer „IVB Haus - und Grundmanagement“, vormals Tegernsee GmbH? „Das wird alles noch zu klären sein“, sagt der Sprecher der Stadt Hagen, Thomas Bleicher.
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