Bochum. Die Vermarktung des alten Opelgeländes geht voran. Nun wollen sich auch die Ruhr-Uni und zwei weitere Investoren ansiedeln.

Die Vermarktung des ehemaligen Opelgeländes in Bochum geht voran. Nach dem Paketzentrum der Post AG siedeln sich auf dem Gelände des Hauptwerkes auch die Ruhr-Universität und zwei weitere Investoren an. Mit der Landmarken AG aus Aachen sei ein Kaufvertrag für die Übernahme der Hauptverwaltung abgeschlossen worden, sagte ein Sprecher der Vermarktungsgesellschaft "Bochum Perspektive 2022" der Deutschen Presse-Agentur. Landmarken suche jetzt Mieter für die 12 000 Quadratmeter Fläche. Die Harpen AG errichtet unterdessen ein neues Bürogebäude für 200 Arbeitsplätze.

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Die Ruhr-Uni will sich auf drei Standorte in Bochum konzentrieren, den Campus, die Innenstadt und das Opelgelände. Für den Bau eines Instituts für Wirtschafts- und Produktionsforschung auf dem Opelgelände sei eine Absichtserklärung abgegeben worden.

Qualifikation für Flüchtlinge

Am noch bestehenden zweiten Opel-Standort mit dem europäischen Warenverteilzentrum und dem ehemaligen Getriebewerk ist auf einer freigewordenen Fläche ein Baumarkt entstanden. Im früheren Opel-Ausbildungsgebäude werden künftig Flüchtlinge qualifiziert. Grundstück und Gebäude übernimmt die Perspektive 2022. Opels Warenzentrum wird unterdessen ausgebaut.

Für den Herbst kündigte die Perspektive 2022 weitere Ansiedlungen an. Bislang seien 40 Prozent der 45 Hektar Gewerbeflächen vermarktet. (dpa)