Bochum. Zollbeamte haben nach Hinweisen eine Pizzeria in Bochum kontrolliert. Dabei entdeckten sie eine Aushilfe aus Pakistan (34) ohne Arbeitserlaubnis.
Bei der Kontrolle einer Pizzeria in Bochum-Altenbochum haben Zollbeamte am Mittwoch (22. Januar) einen 34-jährigen Pakistaner entdeckt, der ohne gültige Aufenthaltserlaubnis als Aushilfe dort arbeitete. Das Hauptzollamt hatte nach eigenen Angaben zuvor Hinweise darauf bekommen, dass in der Pizzeria Schwarzarbeiter beschäftigt sein könnten.
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Der Mann hätte als pakistanischer Staatsangehöriger ein Visum benötigt oder einen sogenannten Sichtvermerk, der die Einreise sowie den Aufenthalt im Bundesgebiet gestattet. Um in Deutschland arbeiten zu dürfen, hätte er zusätzlich einen nationalen Aufenthaltstitel gebraucht. Beides konnte der Mann nach Angaben des Hauptzollamtes Dortmund nicht vorlegen.
Schwarzarbeit in Pizzeria in Bochum: Chef droht großer Ärger
Der Mann wurde festgenommen, gegen ihn läuft ein Strafverfahren wegen des Verdachts des illegalen Aufenthalts. Kurz nach seiner Festnahme habe er den Wunsch nach Asyl geäußert, die Zöllner übergaben ihn deshalb an die Landeserstaufnahmeeinrichtung Bochum.
Den Chef der Pizzeria erwartet ein Strafverfahren wegen der Beihilfe zum illegalen Aufenthalt sowie der Beschäftigung von Ausländern ohne erforderliche Arbeitsgenehmigung. Ihm droht eine Freiheitsstrafe bis zu zehn Jahren. Zusätzlich ist ein Bußgeld bis zu 500.000 Euro möglich.