Meschede. In der Hennetalsperre bei Meschede kommen Spezialtaucher zum Einsatz. Ihre Aufgabe ist technisch komplex, weiß der Ruhrverband.
Der Ruhrverband lässt in dieser Woche von Berufstauchern einer Spezialfirma aus Schleswig-Holstein Hydraulikschlauchleitungen an den Vordämmen der Hennetalsperre bei Meschede tauschen. Diese Arbeiten schließen an die zuvor stattgefundene Sicherheitsüberprüfung der Grundablässe statt, bei der die Expertise der Berufstaucher ebenfalls gefragt war.
Technisch komplexe Aufgabe
Der Ruhrverband konnte so Synergieeffekte bei der Beauftragung und Ausführung der aufwändigen Taucharbeiten nutzen. Der Austausch der Schlauchleitungen an der Hennetalsperre soll voraussichtlich am Donnerstag, 28. November, erfolgen. Hier ist die Aufgabe technisch komplex, denn es müssen sowohl die Hydraulikschlauchleitungen im Verbindungsbauwerk vom Vorbecken zum Hauptbecken (dem so genannten „Trichter“) als auch außen am Bauwerk getauscht werden.
Mobilkran wird am Vordamm aufgestellt
Der Austausch im Innern des Trichters erfolgt über einen Arbeitskorb an einem Mobilkran, der auf dem Vordamm aufgestellt wird. Deshalb muss die über den Vordamm führende Kreisstraße für die Dauer der Arbeiten halbseitig gesperrt werden. Da die Hydraulikschlauchleitung außen am Trichter unter Wasser liegt, ist hier die Tauchfirma gefragt. Zur Vorbereitung auf deren Einsatz wird das Vorbecken ab dem Vortag um ca. 50 Zentimeter abgesenkt.
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Der Ruhrverband bittet um Verständnis für die aus Sicherheitsgründen notwendigen Sperrungen.
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