Basel. . In der Champions League ist der FC Schalke 04 mit sechs Punkten bestens aus den Startlöchern gekommen. Doch in der Bundesliga stehen jetzt anstrengende Reparaturarbeiten an. Teamarbeit steht im Vordergrund. Ein Kommentar.

Warum nicht gleich so? Warum nicht immer so? Das sagt sich so leicht, aber so ein Mannschaftsgebilde ist natürlich viel zu komplex, da lassen sich Probleme selten simpel beseitigen.

Schalke 04 ist noch lange keine große Mannschaft

Schalke 04 hatte ja schon zu Hause gegen Leverkusen und gegen Bukarest sowie auswärts gegen Mainz nachgewiesen, dass es durchaus möglich ist, 90 Minuten lang seinen Job gewissenhaft zu erledigen. Gewissenhaft, das heißt: Jeder muss sich darüber im Klaren sein, dass seine persönlichen Highlights nichts wert sind, wenn er sich nicht auch voll in den Dienst der Mannschaft stellt. Wenn er nicht abschaltet, weil ja eine 3:1-Führung wie in Hoffenheim so herrlich beruhigend zu sein scheint.

Große Mannschaften haben das verinnerlicht, beim FC Bayern beispielsweise haben längst auch zuvor als Solisten ausgemachte Offensivstars wie Franck Ribéry und Arjen Robben erkannt, dass sie durch Teamarbeit nicht schlechter werden. Schalke 04 ist noch lange keine große Mannschaft, dazu fehlt Stabilität über längere Zeit. Der Auftritt in Basel darf Hoffnung geben, das ja. Aber keinen Anlass zur Selbstgefälligkeit.