Witten. Auch für 751 Fünftklässler aus Witten machen sich auf einen neuen Schulweg. Die Polizei kündigt deswegen Kontrollen im Umfeld der Schulen an.

Die langen Sommerferien gehen zu Ende, am Mittwoch (21.8.) beginnt wieder die Schule. Der Neustart in den Unterricht ist sowieso aufregend. Ganz besonders aber am Donnerstag für 886 i-Dötzchen, die in die ersten Klassen der 17 städtischen Grundschulen eingeschult werden. Schon am Tag davor machen sich die 751 Fünftklässler auf die Socken und steuern zu Fuß, mit dem Bus, mit dem Fahrrad oder im Auto der Eltern ihren neuen Lern-Ort in einer der acht städtischen weiterführenden Schulen an. Weitere Kinder werden die Pestalozzischule, private Schulen oder Schulen in Nachbarkommunen besuchen.

Stadt Witten bittet um Vorsicht im Straßenverkehr

Ob Erst- oder Fünftklässler: Alle müssen sich an ihren neuen Schulweg gewöhnen. Im Umfeld aller Schulen bittet die Stadt Witten deshalb um besondere Vorsicht und Umsicht. Nicht nur als Autofahrende, sondern auch als Fußgängerinnen und Fußgänger, denn die Kleinen orientieren sich an den Großen: An roten Ampeln zu warten oder den Zebrastreifen zu benutzen, sollte immer selbstverständlich sein.

Auch interessant

Nach Auffassung von Verkehrsexperten sollten Kinder nach Möglichkeit nicht mit dem Auto zur Schule gebracht werden: Denn der Schulweg ist für die Kinder eine gute Gelegenheit, eigene Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln und ihren Orientierungssinn zu schärfen. In diesen Tagen sollten Eltern außerdem in Ruhe den Schulweg mit ihren Kindern gemeinsam abgehen, ihnen die Gefahrenstellen zeigen und das richtige Verhalten besprechen.

Polizei kündigt Kontrollen im Umfeld der Schulen an

Die Polizei kündigt für die Zeit vom 21. bis 30. August besonders rund um die Grundschulen Kontrollen an. Neben verstärkten Geschwindigkeitsmessungen wird auch überprüft, ob die Kinder in den Fahrzeugen der Eltern nur in zulässigen Sitzen transportiert werden und richtig angegurtet sind. Mit Fahrradkontrollen im Bereich von Schulen will die Polizei überprüfen, ob die Kinder mit verkehrssicheren Fahrrädern unterwegs sind. Hierbei wird besonders auf die Beleuchtung und die Funktionsfähigkeit der Bremsen geachtet.

Auch interessant

„Wir bitten die Eltern ausdrücklich, sich an die Halt- und Parkverbote im Bereich von Schulen zu halten“, so die Behörde in einer Mitteilung. Die Kinder müssten dann nicht vom sicheren Gehweg oder Radweg auf die gefährlichere Straße ausweichen. Durch die parkenden Fahrzeuge der Eltern („Eltern-Taxi“) wird im Bereich des Schulweges außerdem die gute Sicht für die Kinder beim Überqueren der Straße unnötig verschlechtert.

+++Folgen Sie jetzt auch dem Instagram-Account der WAZ Witten+++