Mülheim/Essen. Sportlich, sozial, weltoffener Europäer: Bundestagskandidat Maximilian Eitner (Freie Wähler) zeigt in privaten Fotos, was ihn als Mensch bewegt.
In wenigen Tagen wird der Bundestag neu gewählt, auch in Mülheim werden die Ergebnisse mit Spannung erwartet. Die Redaktion hat die Kandidaten und ihre Ziele vorgestellt und möchte nun noch einen anderen Blick auf die Bewerber für Berlin ermöglichen. Die Politiker haben je fünf Bilder eingereicht, die auch private Einblicke zulassen. Wer steckt hinter dem Namen, hinter der Position?
Mit 27 Jahren ist Maximilian Eitner einer der jüngsten Mülheimer Bundestagskandidierenden. Seine Forderung nach mehr sozialem Wohnungsbau kommt nicht von ungefähr, denn Eitner ist gelernter Immobilienkaufmann und absolvierte seine Ausbildung bei der Mülheimer Wohnungsbaugenossenschaft (MWB). Heute arbeitet er als Baufinanzierungsberater bei der Interhyp AG.

Mülheimer Rettungsschwimmer in der dritten Generation
Eitners Vater und Opa haben nicht nur seine Leidenschaft für den Wassersport, sondern auch seine Tätigkeit als Rettungsschwimmer geprägt. Im Friedrich-Wennmann-Bad schaut er auf die Sicherheit und hat dort etwas Prägendes erfahren: „Wenn Sie dort arbeiten, haben Sie alle Kulturen, Nationalitäten und Bildungsgänge versammelt. Es ist sicher nicht alles rosig, ich habe aber festgestellt: Wenn man mit Menschen respektvoll umgeht, kriegt man den Respekt zurück - egal welcher Herkunft sie sind.“

Sport ist offenkundig ein wichtiger Teil seines Lebens: Mit seinem Rennrad nahm Maximilian Eitner 2021 für einen guten Zweck an der „Ruhr2NorthSeaChallenge“ teil. Die 305 Kilometer von Duisburg nach Bensersiel bewältigte er in gut 13 Stunden.

Und auch einen Halbmarathon lässt der 27-Jährige nicht links liegen: In Lissabon war er 2024 unterwegs.

Eitner sieht sich selbst als jungen Europäer, der in einer pluralistischen Gesellschaft leben will. Sein Interesse für andere Kulturen und Menschen jedweder Herkunft hat ihn unter anderem nach Südafrika geführt, wo er das Robberg Nature Reserve nahe Plettenberg Bay erkundete.

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