Menden. Noch immer steht kein Standort für ein Impfzentrum im Märkischen Kreis fest. Der Kreis erklärt, warum das für die Bürger kein Nachteil sein soll.

Die Entscheidung über ein Impfzentrum für den Märkischen Kreis zieht sich weiter hin. Zu Spekulationen über Standorte will sich der Kreis nicht äußern. Kreis-Sprecher Hendrik Klein erklärt, warum Bürger aus dem Kreis keine Nachteile befürchten sollen.

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„Wir arbeiten auf allen Ebenen“, versichert Klein auf WP-Nachfrage. Es gebe zahlreiche Gespräche zu möglichen Standorten. Allerdings seien die Anforderungen sehr hoch. „Es muss reichlich Parkmöglichkeiten geben. Wir benötigen auch ausreichend Personal. Und und und...“

Während in vielen anderen Städten und Kreisen in NRW die Standorte schon feststehen, zieht es sich im Märkischen Kreis lange hin. Das sieht Klein nicht so. „Wir haben ja noch nicht einmal den Impfstoff.“ Außerdem seien auch keine Nachteile zu befürchten. Er versichert, dass auch im Märkischen Kreis ab dem Tag, an dem der Impfstoff tatsächlich zur Verfügung steht, geimpft werden könne.

Mendener Appell: Impfzentrum in Schulen am Bieberberg

Nachdem die Mendener Politik am Mittwoch noch einmal an den Kreis appelliert hatte, das Impfzentrum in den leerstehenden Schulen am Bieberberg einzurichten , will der Kreis das Angebot so nicht spontan annehmen. Man müsse bedenken, dass es für viele Menschen aus dem Kreis nach Menden sehr lange Wege gebe.

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Klein rechnet nicht damit, dass es kurzfristig eine Entscheidung über das Impfzentrum gebe. Der Krisenstab soll das nächste Mal am Freitagmorgen (4. Dezember) tagen.

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