Kreuztal. Eine Vielzahl von Genehmigungen muss die Stadt einholen, die Planung am „Schwarzen Weg“ wird aufwändig – und dauert.
Frühestens im nächsten Jahr“ ist mit einem Baubeginn für den Ausbau des Schwarzen Wegs zu rechnen, der Teil der Kreuztaler Nord-Süd-Radvorrangroute werden soll.
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Das geht aus einem Bericht hervor, den die Verwaltung dem Infrastrukturausschuss am Montag, 26. August, vorlegt. Auch die Kostenschätzung hat sich weiterentwickelt, seit Stadt und Landesbetrieb Straßen NRW vor einem Jahr ihren Vertrag geschlossen haben: Nicht mehr 3,1, sondern 5,8 Millionen Euro werden für den zwei Kilometer langen Weg zwischen Eichen und Langenau veranschlagt. Davon kostet allein der Anschluss an die Heesstraßen-Brücke, wo eine Kreuzung mit der Ost-West-Route von Osthelden nach Kredenbach hergestellt wird, rund 1,5 Millionen Euro.
Anforderungen von Bahn und Thyssenkrupp
Es handele sich „um weit mehr als nur die Asphaltierung einer vorhandenen Wegstrecke“, betont die Verwaltung. Der Radweg hinter dem Thyssenkrupp-Gelände muss gegen das Betriebsgelände mit Toranlagen abgegrenzt werden, die Bahnstrecke wird gekreuzt, sodass auch Sperrzeiten für den Zugverkehr erforderlich werden. Saniert werden muss eine Ufermauer der Littfe, im Bereich der HTS-Böschung müssen Stützbauwerke errichtet, vor der Anbindung an die Hüttenstraße muss eine Littfebrücke verstärkt werden.
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