Meschede. Zehn Schneeflocken und es herrscht Chaos im Ruhrgebiet. Unser Sauerländer war beim Wintereinbruch dort - und wurde irgendwie bewundert.

Der Sauerländer ist ein stolzer Typ, und das Sympathische daran: Er lässt es nicht offen raushängen.

Schnee-Chaos auf den Straßen - und ausgerechnet an diesem Tag: ein Termin der Zentrale dieser Zeitung in Essen. Frühmorgens von Meschede aus hin, spätnachmittags zurück.

Oliver Eickhoff ist mit dem Pkw von Meschede ins Ruhrgebiet und zurückgefahren - für einen Sauerländer kein Problem!
Oliver Eickhoff ist mit dem Pkw von Meschede ins Ruhrgebiet und zurückgefahren - für einen Sauerländer kein Problem! © hagen | WP Hagen

Die Ankunft: sehr pünktlich. Die Kollegen dort sind beeindruckt.

Es schneit weiter. Und weiter. Und weiter. Draußen stoppen die Straßenbahnen, Kinder müssen vorzeitig aus den Schulen abgeholt werden, das Ruhrgebiet versinkt im Schnee. Nervosität macht sich breit. Sollen wir den Termin vorzeitig abbrechen? Der Sauerländer fragt vollkommen ruhig: „Wollten wir nicht auch zusammen Mittagessen?“ Der Plan wird eingehalten.

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Abreise - mit vielen guten Wünschen, dass es gut gehen möge. Der Sauerländer sagt trocken und nicht ganz ernst gemeint: „Das Problem sind eigentlich die Winter-Weicheier im Ruhrgebiet, die schon bei zehn Flöckchen hysterisch werden, nicht die Schnee-Massen daheim...“

Pünktliche Ankunft daheim trotz Schnee, Matsch und Eis. So ist er, der Sauerländer. Zu Recht stolz.

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