Gelsenkirchen. Schalke bereitet sich auf das Spiel gegen Hertha BSC vor. Ob Moritz Jenz mitwirken kann, ist unklar - in der Kabine wurde Thomas Reis lauter.

Nach Gesprächen, die Schalkes Sportvorstand Peter Knäbel mit Spielern auf der Rückfahrt vom Auswärtsspiel in Hoffenheim im Mannschaftsbus führte, wurde auch am Dienstag geredet. Diesmal führte S04-Trainer Thomas Reis das Wort und wurde deutlich. Leiter Lizenz Gerald Asamoah verriet: „Der Trainer ist etwas lauter geworden.“

Anschließend kamen Ersatztorwart Michael Langer und Abwehrspieler Moritz Jenz als erste Profis auf den Trainingsplatz. Der ehemalige Celtic-Glasgow-Abwehrrecke fehlte den Königsblauen sowohl gegen Bayer 04 Leverkusen (0:3) als auch bei der erschreckend schwachen Vorstellung im Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim (0:2) wegen einer Zerrung im Oberschenkel. Zuvor hatten die Schalker mit Jenz fünf Spiele ohne Gegentor geschafft und auch im Derby gegen Meisterschafts-Mitbewerber Borussia Dortmund (2:2) einen wertvollen Punkt geholt.

Asamoah gibt sich beim Thema Jenz vorsichtig

Die Frage, ob es zum Keller-Kracher am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) gegen Hertha BSC zum Comeback für Jenz reicht, beantwortete Gerald Asamoah betont vorsichtig: „Da müssen wir von Tag zu Tag schauen.“ Nach dem obligatorischen Aufwärmprogramm war Jenz mit dem zuletzt ebenfalls angeschlagenen Kenan Karaman bei der Spielform nicht mit dabei, sondern drehte Laufrunden.

Abwehrspieler Leo Greiml steht den Königsblauen noch nicht zur Verfügung. Beim Österreicher hatten sich zuletzt muskuläre Probleme bemerkbar gemacht. Gerald Asamoah: „Es kann nicht an der fehlenden Spielpraxis liegen.“ Greiml kam in den vergangenen Wochen mehrmals bei der Schalker Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz, bevor er im Heimspiel gegen Leverkusen zur Startelf der S04-Profis zählte. Stammkeeper Ralf Fährmann fehlte am Dienstag aus Gründen der Belastungssteuerung.

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