Köln. Auch junge Menschen dürfen ins Fitnessstudio. Allerdings sollten sie es nicht gleich mit dem Sport übertreiben. Dreimal die Woche genügt völlig. Ein erfahrener Trainer sollte ihnen dabei zur Seite stehen, der darauf achtet, dass die Geräte korrekt eingestellt sind un richtig bedient werden.

Auch Jugendliche können Krafttraining machen. Allerdings sollten sie dabei nicht im Wettstreit mit anderen Jugendlichen stehen oder bestimmten Schönheitsidealen nacheifern, sagt Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln.

Er empfiehlt außerdem, nicht mehr als dreimal pro Woche Gewichte zu stemmen, und dann auch nur nach einem festen Plan. Dieser sollte mit einem erfahrenen Trainer aufgestellt und eventuell mit einem Arzt abgestimmt worden sein.

Anweisungen des Trainers umsetzen

Um Überlastungen und Verletzungen vorzubeugen, müssten jugendliche Kraftsportler mental so weit sein, dass sie den Sinn des Trainings begreifen, betont Froböse. Außerdem sei es in diesem Zusammenhang wichtig, dass sie die Anweisungen des Trainers richtig umsetzen können. Dieser sollte darauf achten, dass die Geräte richtig eingestellt sind und der junge Sportler die Übungen korrekt ausführt.

Wer es mit dem Kraftsport nicht übertreibt, könne zum Beispiel Haltungsschwächen vorbeugen oder diese loswerden. Außerdem trage das Gewichtheben dazu bei, dass die Knochendichte höher wird und Sehnen und Bänder mehr Stabilität erlangen. Darüber hinaus könne es helfen, überflüssige Pfunde purzeln zu lassen. (dpa)