Meschede. Das Angebot der Gastronomie in Meschede wird erweitert. Wer steht hinter dem neuen Restaurant? Personalprobleme gibt es keine.

In Meschede eröffnet ein neues Restaurant: Liebhaber der griechischen Küche dürfen sich von Donnerstag, 2. Mai, an darauf freuen.

Der Name steht für einen Anfang

„Olympia“ wird das neue Lokal an der Beringhauser Straße heißen. Das ist durchaus symbolisch gemeint, Narnti Kitsi hat sich als Pächter bewusst für diesen Namen entschieden. Denn der 29-Jährige kommt aus der Nähe der antiken Stätte von Olympia in Griechenland. Er ist stolz darauf, dass hier einst die ursprünglichen Olympischen Spiele ausgetragen wurden – und sich die Idee von der Olympiade von hier aus weltweit verbreitete. So nahm in Olympia eine Idee ihren Anfang.

Ein Teil der Mannschaft im „Olympia“ in Meschede: Von links Pächter Narnti Kitsi, Ledjona Vrapi, Koch Festim Vrapi und Amenilda Vrapi.
Ein Teil der Mannschaft im „Olympia“ in Meschede: Von links Pächter Narnti Kitsi, Ledjona Vrapi, Koch Festim Vrapi und Amenilda Vrapi. © WP Meschede | Jürgen Kortmann

Wir haben ein gutes Gefühl hier.
Narnti Kitsi - Pächter des neuen Restaurants „Olympia“

Und auch in Meschede bedeutet das „Olympia“ einen Anfang. Drei Schwäger stehen hinter dem Projekt: Neben Kitsi auch Robertino Hatija (32) und, als Koch, Festim Vrapi (40) – dazu ihre Familien. Sie sind in der Vergangenheit bereits in der Gastronomie tätig gewesen, angestellt allerdings: Kitsi in Paderborn, Hatija in Sachsen, Vrapi in Bielefeld. Jetzt wagen sie gemeinsam in Meschede den Schritt in die Selbstständigkeit: Das „Olympia“ ist ihr erstes eigenes Restaurant. Weitere Familienmitglieder können aushelfen – und weil alles in der Familie bleiben kann, stellt sich im „Olympia“ auch nicht das drängende Personalproblem wie anderswo in der Gastronomie.

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Narnti Kitsi hatte seit letztem Jahr nach einem Standort für ein Lokal gesucht, das für sie infrage kommen könnte. Entschieden hat man sich dann gemeinsam am Ende für die Räume in Meschede. Hier war zuletzt die „Taverna Akropolis“, deren Pächter aus gesundheitlichen Gründen aufgaben. Vor allem die gut sichtbare, prominente Lage an der Kreuzung, die Parkplätze und das Potenzial des kleinen Biergartens haben für die drei Schwäger den Ausschlag für Meschede gegeben – dazu die Nähe zu Ostwestfalen, um von dort aus mit den Familien umziehen zu können: „Uns hat es hier am besten gefallen“, sagt Narnti Kitsi: „Wir haben ein gutes Gefühl hier.“ Inzwischen sind auch alle nach Meschede umgezogen. Natürlich sei man auch aufgeregt vor dem Start, so Robertino Hatija.

Ausdrücklich auch mittags Angebote

90 Sitzplätze hat ihr Restaurant. Anbieten werden sie hier die ganze Bandbreite der traditionellen griechischen Küche – sie wollen so die Restaurant-Vielfalt in Meschede bereichern. Angeschaut haben sie sich zuvor natürlich die anderen gastronomischen Angebote in Meschede, und dabei auch festgestellt, dass es mittags eher dürftig aussieht in der Stadt: Im „Olympia“ soll es deshalb auch einen Mittagstisch geben, dann werden kleinere Portionen von der Auswahl auf der Speisekarte angeboten – in den kleineren Varianten sind dann zum Beispiel auch Souvlaki oder Gyros zu bekommen.

Die Öffnungszeiten zielen deshalb sowohl auf Mittagskunden als auch auf spätere Gäste ab: Dienstags bis sonntags von 12 bis 14 Uhr sowie von 17 bis 22 Uhr, montags ist Ruhetag (außer an Feiertagen).