Arnsberg-Oeventrop. In der Handball-Kreisliga gewann die SG Ruhrtal II das Derby gegen den HV Sundern. Dessen Trainer Brüggemeier wählte anschließend klare Worte.

Es war rassig, es war umkämpft und lange auch spannend: In der Handball-Kreisliga Iserlohn/Arnsberg der Herren gewann die SG Ruhrtal II das Derby gegen den HV Sundern mit 31:28 (19:14). Mitentscheidend war eine persönliche Bestrafung in der Schlussphase der Partie.

Spiel verläuft ausgeglichen

15 Minuten vor dem Ende stand es nach einigen Führungswechseln 22:22. Knackpunkt war danach die dritte Zwei-Minuten-Strafe von Torjäger Lukas Grote, der bis dahin neben Keeper Jonas Gollasch, bester Sunderner war. Die SG Ruhrtal II nutzte das und entschied in der Endphase das Derby für sich. Ein starkes Debüt im SG-Dress feierte Dorian Pavic, der vom TSV Bigge-Olsberg kam.

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„Es war unsere erste Partie in dieser Saison und spielerisch war es sicherlich noch nicht ganz so gut. Es war ein absolutes Kampfspiel gegen einen schweren Gegner. Daher bin ich froh, dass wir in der hektischen Schlussphase einen kühlen Kopf bewahrt haben“, sagte SG-Coach Mathis Rapude.

Brüggemeier: „Benachteiligt“

HVS-Coach Andreas Brüggemeier erklärte: „Von den Schiedsrichtern fühle ich mich klar benachteiligt. Immer wenn wir dran waren, waren wir wieder in Unterzahl, haben uns da aber Fehlpässe und Fehlwürfe geleistet. Man muss aber auch deutlich sagen, dass wir in der Deckung nicht gut gespielt haben.“

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SG Ruhrtal II: Schäfer, Stoffels; Kraas (1), Pavic (11/7), Basti Hannappel (1), Steinke (1), Hammer (5), Jaekel (2), Hesse, Schulte (7), Benni Hannappel, Volmari (3). - HV Sundern: Vucic, Gollasch; Rauch (5/1), Grote (11/2), Lotze (2), Stiller (4), Höller (3), Böhmer (1), Wälter (2), Schüler, Hemsath, Schulte, Klippert.