Oberhausen.

Sie leben gern hier, „eigentlich schon“. Doch das werde ihnen nicht immer leicht gemacht, sind die Mitglieder des Leserbeirats überzeugt. Gefragt, was sie ihrer Stadt wünschen für 2012, bringen sie einige Missstände aufs Tapet. Verwaltung und Politik schreiben sie ins Gästebuch: „Nehmt uns als mündige Bürger ernst!“

Mit Eigentümern intensiver verhandeln

„Eine kinderfreundliche Stadtentwicklung“ wünscht sich Elvira Dostatni. Zur Stärkung der Alten Mitte, der Osterfelder und der Sterkrader City müsse man sich Gedanken über die vielen Billigläden machen. „Intensivere Verhandlungen mit den Eigentümern leer stehender Immobilien über neue Nutzungsmöglichkeiten “ seien erforderlich. „Längst überfällig“ sei die Erneuerung des Sterkrader Bahnhofsgeländes inklusive Unterführung - „da scheut sich manch einer, durch zu gehen“. Beim Ausbau der Betuwe-Linie müsse der Schallschutz mehr berücksichtigt werden.

Eigeninitiative entwickeln

Wenig Hoffnung, dass es in 2012 gelingen wird, das Negativ-Image der Stadt abzubauen, macht sich Anne Bodengesser-Zimmermann. „Die Verwaltung versinkt in Lethargie, dabei sollte sie eine Positiv-Image-Kampagne starten.“ Anstatt - wie Berlin - „Eigeninitiative zu entwickeln“ („arm aber sexy), lasse man sich die JVA-Nutzung als Einrichtung für Schwerst-Straftäter „aufs Auge drücken“. Wie andere Leserbeirats-Mitglieder hält sie die Gewerbesteuer-Erhöhung für falsch und wünscht sich „mehr Inhaber-geführte Einzelhandelsgeschäfte“.

Gezielte Kampagne starten

Anstatt mehr Gewerbesteuern einzufordern, müsse es Ziel sein, „mehr Gewerbesteuerzahlende anzulocken. „Auch Leute gehobenen Niveaus können sich hier wohl fühlen“, ist Jürgen Dresel überzeugt. Das kulturelle Angebot sei ein Pfund und gebe durchaus hochwertige Arbeitsplätze, zum Beispiel bei MAN Turbo & Diesel oder am Fraunhofer Institut. „Doch wir brauchen einfach mehr Firmen, die anspruchsvolle Arbeit anbieten. Da müsste noch was passieren können, man könnte eine gezielte Kampagne starten.“

Mutmacher, die nichts kosten

In einem ganz anderen Sinne setzt Heidi Scholz-Immer auf Kreativität: „Ereignisse, die nichts oder wenig kosten“ könnten als Mutmacher dienen, etwas zu bewegen im positiven Sinne. Sie wünscht sich „runde Tische“, an denen Leute zusammensitzen und „einfach mal spinnen“. Daraus könnten Ideen entstehen, die zum Beispiel Orte verwandeln. „Denken Sie mal an die Pflastermalerei-Aktion auf der Marktstraße! Wenn etwas Unverwechselbares geschaffen wird, gehen die Leute auch gerne hin.“

Verantwortungsvolle Stadtspitze

„Wir brauchen verantwortungsvolle Leute in der Stadtspitze“, sagt Ingo Aulbach, keine erhöhte Gewerbesteuer, keine erhöhte Grundsteuer für Immobilienbesitzer.“ Die Mitbestimmung liege im Argen. „Viel zu wenige haben in dieser Stadt viel zu viel zu sagen und der mündige Bürger wird nicht ernst genommen.“ Dabei gebe es positives bürgerschaftliches Engagement, zum Beispiel die Gründung des Fördervereins der Galerie Ludwig. Noch immer ärgert Ingo Aulbach, wie mit der falschen Berechnung der Müllgebühren umgegangen wurde. „Nur wer geklagt hat, bekommt Geld zurück - das ist eine Sache der Glaubwürdigkeit.“

Mehr Ideen in die Tat umsetzen

„Zu wenig von dem, was angesprochen wird, wird auch umgesetzt“, kritisiert Susanne van Stralen. „Was wird aus der Skihalle?“ Der Gartendom sei „kein schöner Anblick“, sein Zustand verschlechtere sich von Tag zu Tag. „Ich verstehe nicht, warum der unter Denkmalschutz stehen soll.“ Manch eine Straße sei in miserablem Zustand, „kaputt und voller Schlaglöcher“. Aber: „Die Stadt an sich ist schön, hier gibt es viele Spazierwege.“

Schlagloch-Sammlung

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Die Anwohner
Die Anwohner "Esser/Kozlowski" beteiligen sich mit Fotos aus Duisburg-Hüttenheim: "Ein besonders schönes Beispiel ist die Schulz-Knaudt-Straße auf Höhe Dürerstraße. Bereits am 1. März 2007 wurde darüber in der WAZ berichtet, sogar mit Fotos. Überschrift 'Holperstrecke in Hüttenheim'. Damals wurde von der Tiefbau-Abteilung der Stadtverwaltung berichtet, dass die Straße im Zuge der Kanalbauarbeiten saniert werden würde. Anbei senden wir Ihnen ein paar Bilder, die das Gegenteil bestätigen." © Unbekannt | Unbekannt
Weiter schreiben die Anwohner:
Weiter schreiben die Anwohner: "Vielleicht sollte man die Solidaritätsabgaben für die Straßenreparatur verwenden, nachdem die Straßen in den neuen Bundesländern mittlerweile deutlich besser als unsere sind. Wir können nicht verstehen, wofür wir Steuern bezahlen, wenn noch nicht einmal Flickschusterei betrieben wird. Wir finden die Situation weiterhin unzumutbar, da wir die Straße jeden Tag befahren müssen, um zur Hermann-Rinne-Straße zu gelangen. Die Straße am neuen Angerbach lässt auch zu wünschen übrig. Was auch damit zu tun hat, dass trotz LKW-Fahrverbot unglaublich viele LKW die Straßen befahren. Was natürlich auch zu weiteren Schlaglöchern führt. Kontrollen wären hier auch mal angebracht." © Unbekannt | Unbekannt
Die Doktor-Simoneit-Straße in Mülheim, fotografiert von...
Die Doktor-Simoneit-Straße in Mülheim, fotografiert von... © Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim | Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim
... Jürgen Korte. Er kommentiert seine
... Jürgen Korte. Er kommentiert seine "Beweisfotos" des Flickenteppichs so: "Steuergeld-Verschwendung pur." Schließlich... © Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim | Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim
... flicke die Stadt Mülheim die Löcher in der Straße
... flicke die Stadt Mülheim die Löcher in der Straße "mit dem guten Kaltasphalt von 12 bis Mittag." © Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim | Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim
Das
Das "Ausmaß der Flickschusterei", so Jürgen Korte, sei bei Google Earth besonders gut zu erkennen. © Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim | Jürgen Korte Dr. Simoneit Str. 29 45473 Mülheim
Diese Schlaglöcher befinden sich in der Straße Vom Heidberg nach Duisburg-Serm.
Diese Schlaglöcher befinden sich in der Straße Vom Heidberg nach Duisburg-Serm. "Sie sind einfach wunderbar zum Test von Stoßdämpfern , aber eine große Gefahr für Radfahrer, da sie sich genau in seiner Fahrspur befinden", schreibt Werner Mohr. © Unbekannt | Unbekannt
Er fotografierte auch die Schlaglöcher, die seiner Meinung nach eine Tiefe von acht bis14 Zentimetern haben. Die Größe schätzt er auf 30 bis 70 Quadratzentimeter.
Er fotografierte auch die Schlaglöcher, die seiner Meinung nach eine Tiefe von acht bis14 Zentimetern haben. Die Größe schätzt er auf 30 bis 70 Quadratzentimeter. © Unbekannt | Unbekannt
Sehr viele große Krater hat Lydia Schneiders auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen gefunden. Besonders schlimm: der Bereich zwischen Schwarzenberger Straße in Richtung Logport Kreuzung vor der Gaterwegbrücke und Borgschenweg/Neue Krefelder Straße.
Sehr viele große Krater hat Lydia Schneiders auf der Friedrich-Ebert-Straße in Duisburg-Rheinhausen gefunden. Besonders schlimm: der Bereich zwischen Schwarzenberger Straße in Richtung Logport Kreuzung vor der Gaterwegbrücke und Borgschenweg/Neue Krefelder Straße. © WR RALF ROTTMANN | WR RALF ROTTMANN
Ein tiefes Schlagloch auf der Maiblumenstraße in Duisburg-Rheinhausen hat Birgit Schepers gemailt. Sie hofft, dass das  Schlagloch, das sicherlich eine Unfallgefahr darstellt, sehr schnell geflickt wird. Foto: Birgit Schepers
Ein tiefes Schlagloch auf der Maiblumenstraße in Duisburg-Rheinhausen hat Birgit Schepers gemailt. Sie hofft, dass das Schlagloch, das sicherlich eine Unfallgefahr darstellt, sehr schnell geflickt wird. Foto: Birgit Schepers © Unbekannt | Unbekannt
Vor einem großen Schlagloch auf der Forststraße in Oberhausen warnt eine Userin. Es befindet sich aus Dinslaken kommend durch den Wald in Richtung Schmachtendorf in Höhe der Kleingartenanlage. Aber auf dieser Strasse sind mehrere Schlaglöcher, auch in Richtung Dinslaken. (Symbolbild)
Vor einem großen Schlagloch auf der Forststraße in Oberhausen warnt eine Userin. Es befindet sich aus Dinslaken kommend durch den Wald in Richtung Schmachtendorf in Höhe der Kleingartenanlage. Aber auf dieser Strasse sind mehrere Schlaglöcher, auch in Richtung Dinslaken. (Symbolbild) © ddp | ddp
Hans-Georg Brauers aus Wedau ärgert sich schon lange über die Schlaglöcher auf der  Werkstättenstraße in Duisburg-Wedau. Eindrucksvoll dokumentierte er die Größe der Straßenlöcher. Foto: Hans-Georg Brauers
Hans-Georg Brauers aus Wedau ärgert sich schon lange über die Schlaglöcher auf der Werkstättenstraße in Duisburg-Wedau. Eindrucksvoll dokumentierte er die Größe der Straßenlöcher. Foto: Hans-Georg Brauers © Unbekannt | Unbekannt
Schon mehrfach hätten sich die Anwohner über den miserablen Zustand beschwert. Bis jetzt  habe sich aber niemand darum gekümmert. 80 Zentimeter ist dieses Loch. Foto: Hans-Georg Brauers
Schon mehrfach hätten sich die Anwohner über den miserablen Zustand beschwert. Bis jetzt habe sich aber niemand darum gekümmert. 80 Zentimeter ist dieses Loch. Foto: Hans-Georg Brauers © Unbekannt | Unbekannt
Und dieses mehrere Zentimeter tief. Die Straße sei übrigens im Besitz des Eisenbahnvermögensamtes und der Firma Aurelis.
Und dieses mehrere Zentimeter tief. Die Straße sei übrigens im Besitz des Eisenbahnvermögensamtes und der Firma Aurelis. "Beides Unternehmen die über 'keine Geld verfügen' und sich deshalb Straßenreparaturen nicht leisten können", sagt unser Leser. Foto: Hans-Georg Brauers © Unbekannt | Unbekannt
Zweiradfahrer können noch Slalom fahren. Seit dem vergangenen Winter habe sich an dem Straßenzustand nichts geändert.
Zweiradfahrer können noch Slalom fahren. Seit dem vergangenen Winter habe sich an dem Straßenzustand nichts geändert. "Nicht ein neuer Teerfleck ist dazu gekommen." Foto: Hans-Georg Brauers © Unbekannt | Unbekannt
"Der Postbote benötigt bald ein Mountainbike, um uns die Post zu bringen." Foto: Hans-Georg Brauers © Unbekannt | Unbekannt
Freddy Thiel schickte uns Aufnahmen vom Bereich Lepkesfeld 26-34 in Oberhausen. Foto: Freddy Thiel
Freddy Thiel schickte uns Aufnahmen vom Bereich Lepkesfeld 26-34 in Oberhausen. Foto: Freddy Thiel © Unbekannt | Unbekannt
Seiner Meinung nach ebenfalls sehr schlecht zu befahren: Der Bereich Bushaltestelle Priestershof von der Nathlandstraße kommend.  Foto: Freddy Thiel
Seiner Meinung nach ebenfalls sehr schlecht zu befahren: Der Bereich Bushaltestelle Priestershof von der Nathlandstraße kommend. Foto: Freddy Thiel © Unbekannt | Unbekannt
Lydia Schneiders berichtet von alten und neuen Straßenwunden in Rumeln - zum Beispiel von fünf bis zehn Zentimeter tiefen und tellergroßen Löchern gegenüber der Gärtnerei Knüfelmann in Rumeln-Kaldenhausen. Foto (nicht des beschriebenen Schlaglochs): Fabian Strauch / WAZ FotoPool
Lydia Schneiders berichtet von alten und neuen Straßenwunden in Rumeln - zum Beispiel von fünf bis zehn Zentimeter tiefen und tellergroßen Löchern gegenüber der Gärtnerei Knüfelmann in Rumeln-Kaldenhausen. Foto (nicht des beschriebenen Schlaglochs): Fabian Strauch / WAZ FotoPool © Unbekannt | Unbekannt
Darüber hinaus meldet Lydia Schneiders aus Rumeln Schlaglöcher mitten auf der Dorfstraße sowie in der Straße Am Mühlenberg Richtung L 473. Foto (nicht des beschriebenen Schlaglochs/mit Modellen der Firma Schleich): Fabian Strauch / WAZ FotoPool
Darüber hinaus meldet Lydia Schneiders aus Rumeln Schlaglöcher mitten auf der Dorfstraße sowie in der Straße Am Mühlenberg Richtung L 473. Foto (nicht des beschriebenen Schlaglochs/mit Modellen der Firma Schleich): Fabian Strauch / WAZ FotoPool © Unbekannt | Unbekannt
Weiter schreibt uns Lydia Schneiders von Schäden auf der Windmühlenstraße,
Weiter schreibt uns Lydia Schneiders von Schäden auf der Windmühlenstraße, "in Höhe des Bahnhof-Parkplatzes. Das Schlimme ist dabei, dass man sie bei Dunkelheit kaum sieht! Die Schäden in Rumeln sind solche, die schon im vergangenen Winter immer wieder neu geflickt wurden." Foto (nicht des beschriebenen Schlaglochs/mit Modellen der Firma Schleich): Fabian Strauch / WAZ FotoPool © Unbekannt | Unbekannt
Bernhard Wagner aus Rheinhausen sendete uns zwei Bilder von einem großen Schlagloch auf der Römerstraße (Höhe Hausnummer 259) in Rheinhausen.
Bernhard Wagner aus Rheinhausen sendete uns zwei Bilder von einem großen Schlagloch auf der Römerstraße (Höhe Hausnummer 259) in Rheinhausen. "Da es mehr als 30 Zentimeter lang und auch bestimmt 20 Zentimeter tief ist (genau messen kann man nicht, dazu ist die Straße zu sehr befahren), halte ich es für gefährlich. Es ragt auch so weit in die Fahrbahn, dass häufige "Treffer" an der Tagesordnung sind. Bei Lastwagen ist die Erschütterung so stark, dass sie sogar im Haus spürbar ist... Foto: Bernhard Wagner © Unbekannt | Unbekannt
...In der Nähe des Schlagloches liegen mittlerweile mehr als 8 Radkappen. Ob sie alle durch das Loch verursacht wurden,
kann ich nicht sagen, allerdings ist die Häufung seit der ständigen Vergrößerung des Loches sehr auffällig. Als Motorradfahrer möchte ich da nicht hinein geraten. Foto: Bernhard Wagner
...In der Nähe des Schlagloches liegen mittlerweile mehr als 8 Radkappen. Ob sie alle durch das Loch verursacht wurden, kann ich nicht sagen, allerdings ist die Häufung seit der ständigen Vergrößerung des Loches sehr auffällig. Als Motorradfahrer möchte ich da nicht hinein geraten. Foto: Bernhard Wagner © Unbekannt | Unbekannt
Oliver O’Donnay warnt vor einem nicht nur für Radfahrer riesigen Schlagloch, das auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Hamborn lauert. In Fahrtrichtung Sterkrade befindet sich etwa 100 Meter vor der Kreuzung Schlachthofstraße ein längsförmiger Krater von etwa 10 Zentimetern Tiefe und 20 Zentimeter x 50 Zentimeter Flächenausmaß. Für Biker eine äußerst gefährliche Falle. Also, Vorsicht! 
 Archivfoto: Frank Vinken
Oliver O’Donnay warnt vor einem nicht nur für Radfahrer riesigen Schlagloch, das auf der Kaiser-Friedrich-Straße in Duisburg-Hamborn lauert. In Fahrtrichtung Sterkrade befindet sich etwa 100 Meter vor der Kreuzung Schlachthofstraße ein längsförmiger Krater von etwa 10 Zentimetern Tiefe und 20 Zentimeter x 50 Zentimeter Flächenausmaß. Für Biker eine äußerst gefährliche Falle. Also, Vorsicht! Archivfoto: Frank Vinken © frank vinken | frank vinken
Petra und Ralf Viehweger aus Mülheim-Saarn müssen täglich dieses Riesen-Schlagloch umkurven...
Petra und Ralf Viehweger aus Mülheim-Saarn müssen täglich dieses Riesen-Schlagloch umkurven... © Unbekannt | Unbekannt
...das sie vor dem Haus Oemberg 39 in Saarn entdeckt, fotografiert und sogar ausgemessen haben...
...das sie vor dem Haus Oemberg 39 in Saarn entdeckt, fotografiert und sogar ausgemessen haben... © Unbekannt | Unbekannt
Der
Der "Krater" ist 90 Zentimeter lang, 40 Zentimeter breit und gut 8 Zentimeter tief. © Unbekannt | Unbekannt
Ein Schlagloch auf der Duisburger Koloniestraße und...
Ein Schlagloch auf der Duisburger Koloniestraße und... © NRZ | NRZ
... aufgerissener Asphalt auf der Otto-Keller-Straße, ebenfalls in Duisburg. Foto: Fabian Strauch / WAZ FotoPool
... aufgerissener Asphalt auf der Otto-Keller-Straße, ebenfalls in Duisburg. Foto: Fabian Strauch / WAZ FotoPool © Unbekannt | Unbekannt
Ein Schlagloch auf der Duisburger Holteistraße .... Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool
Ein Schlagloch auf der Duisburger Holteistraße .... Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool © Unbekannt | Unbekannt
... und eines in der Lotharstraße. Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool
... und eines in der Lotharstraße. Foto: Tanja Pickartz / WAZ FotoPool © Unbekannt | Unbekannt
Ein User aus Duisburg-Alt-Hamborn schreibt:
Ein User aus Duisburg-Alt-Hamborn schreibt: "Die Beeckerstraße in Althamborn - von der Emscherstraße beginnend Richtung Duisburger Straße (B8) - ist seit Jahren ein Flickenteppich par excellence. Die Reste vom letzten Winter sind nicht mal beseitigt und die neuen Schlaglöcher reihen sich fast fugenlos ein. Wie gut, dass die Straße nur mit 30 kmh befahren werden darf!" Archivbild: Joseph-W. Reutter / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
User Thomas B berichtet von einem ein Meter langen und zehn Zentimeter tiefen Schlagloch auf der Duisburger Spichernstraße in Höhe von Haus Nummer 76. Archivbild: Sergej Lepke / WAZ FotoPool
User Thomas B berichtet von einem ein Meter langen und zehn Zentimeter tiefen Schlagloch auf der Duisburger Spichernstraße in Höhe von Haus Nummer 76. Archivbild: Sergej Lepke / WAZ FotoPool © Sergej Lepke / WAZ Fotopool | Sergej Lepke / WAZ Fotopool
Ein beachtliches Exemplar auf der Kattowitzer Straße in Mülheim: Dieses Schlagloch ist 30 Zentimer breit und fünf Zentimeter tief. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool
Ein beachtliches Exemplar auf der Kattowitzer Straße in Mülheim: Dieses Schlagloch ist 30 Zentimer breit und fünf Zentimeter tief. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Ein beachtliches Exemplar auf der Kattowitzer Straße in Mülheim: Dieses Schlagloch ist 30 Zentimer breit und fünf Zentimeter tief. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool
Ein beachtliches Exemplar auf der Kattowitzer Straße in Mülheim: Dieses Schlagloch ist 30 Zentimer breit und fünf Zentimeter tief. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Gerissener Asphalt auf der Essener Straße in Mülheim. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool
Gerissener Asphalt auf der Essener Straße in Mülheim. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Gerissener Asphalt auf der Essener Straße in Mülheim. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool
Gerissener Asphalt auf der Essener Straße in Mülheim. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Gerissener Asphalt auf der Essener Straße in Mülheim. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool
Gerissener Asphalt auf der Essener Straße in Mülheim. Foto: Alexandra Umbach / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bessern am 6. Januar die Lindnerstraße aus. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bessern am 6. Januar die Lindnerstraße aus. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bessern am 6. Januar die Lindnerstraße aus. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bessern am 6. Januar die Lindnerstraße aus. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Karsten Günther, Mitarbeiter der WBO, füllt Löcher auf der Lindnerstraße. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Karsten Günther, Mitarbeiter der WBO, füllt Löcher auf der Lindnerstraße. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bessern am 6. Januar die Lindnerstraße aus. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
Mitarbeiter der Wirtschaftsbetriebe Oberhausen bessern am 6. Januar die Lindnerstraße aus. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
In diesem Ordner der Wirtschaftsbetriebe befinden sich allein die Berichte zu Schlagloch-Ausbesserungen im Zeitraum von Ende November bis Ende Dezember 2010. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool
In diesem Ordner der Wirtschaftsbetriebe befinden sich allein die Berichte zu Schlagloch-Ausbesserungen im Zeitraum von Ende November bis Ende Dezember 2010. Foto: Lars Fröhlich / WAZ FotoPool © WAZ FotoPool | WAZ FotoPool
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Vermieter in die Pflicht nehmen

Auch Birgit Wieners liegt die Marktstraße am Herzen. „Die Stadt muss die Vermieter der Ladenlokale in die Pflicht nehmen dürfen, wenn sie verhindern will, dass noch mehr Schnellbäcker und Ein-Euro-Läden kommen.“ Für sie ein Schreckgespenst: die Kaufhof-Schließung. Dass es gelingen wird, 2012 einen Nachfolge-Nutzer zu finden, bezweifelt sie. „In Mülheim steht er ja auch schon lange leer.“ Dass eine Skihalle gebaut wird, findet sie völlig unnötig, „Oberhausen hat Wichtigeres zu tun“. Zum Beispiel dafür zu sorgen, dass sich etwas ältere Menschen fit halten können. „Mein Mann war Mitglied bei CC-Sport, er hat noch keinen Ersatz gefunden.“

Straftaten nicht unter den Teppich kehren

„Mehr Sicherheit“ wünscht sich Susanne Müller. „Straftaten werden unter den Teppich gekehrt, von der Polizei zu desinteressiert behandelt. Die Täter haben den Eindruck, es könnte ihnen nichts passieren.“ Dass Jugendliche zusammengeschlagen, Handys abgezogen, Autos aufgebrochen und Feuerwerkskörper in Briefkästen geworfen würden, käme selbst in Wohngebieten wie Schmachtendorf, die als gehoben gelten, keineswegs selten vor. Weil ihr Sohn schon einmal Opfer wurde, hat Sabine Müller nun ein „Unbehagen, wenn meine Tochter mit Freundinnen zum Centro fährt“.