Las Palmas. Kevin-Prince Boateng gibt nach seinem Wechsel zum spanischen Klub UD Las Palmas ein Interview. Seine Zeit auf Schalke beschreibt er mit einem Superlativ.

  • Kevin-Prince Boateng gibt nach seinem Wechsel zum UD Las Palmas ein Interview
  • Seine Zeit beim FC Schalke beschreibt er mit einem Superlativ
  • Beim spanischen Klub will er nun wieder zu alter Stärke finden

Kevin-Prince Boateng will auf den Kanaren die Freude am Fußball zurückgewinnen. "Wenn man in der Öffentlichkeit steht, wird man wie in einem Tornado hin- und hergeworfen, obwohl man vielleicht nur in Ruhe geradeauslaufen möchte. Jetzt bin ich glücklicherweise ein bisschen weiter weg und habe Ruhe, um mich neu zu finden", sagte der 29 Jahre alte ehemalige Bundesligaprofi in einem Interview dem Fachmagazin "Kicker". Er wolle wieder Spaß am Fußball haben.

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Boateng, Halbbruder des deutschen Nationalspielers Jérôme Boateng, unterschrieb Anfang des Monats einen Einjahresvertrag bei UD Las Palmas.

Einjahresvertrag plus Option

Der Kontrakt beinhalte eine Option auf ein weiteres Jahr, sagte er nun. "Im Fußball geht es immer ganz schnell: Vielleicht unterschreibe ich nach sechs Monaten einen Fünfjahresvertrag oder vielleicht hat man dann auch schon die Schnauze voll von mir", meinte Boateng. Bei dem Tabellenelften der vergangenen Saison will er nach seiner wenig glücklichen Rückkehr zum AC Mailand zu alter Stärke zurückfinden.

Boateng spielte in der Bundesliga für Hertha BSC, Borussia Dortmund und den FC Schalke 04. "Ich habe meinen Stempel auf Schalke ganz fett aufgedrückt. Wenn man heute etwas über den Verein liest, fällt mein Name immer noch", betonte Boateng mit Blick auf die "Königsblauen": "Es gab keinen Spieler, an dem die Öffentlichkeit mehr interessiert war. Es ist der größte Stempel, den je ein Profi bei Schalke hinterlassen hat - ob es positiv oder negativ ist." (we/dpa)