Bochum. Seit Wochen hofft der VfL Bochum auf einen Verbleib von Vasilios Lampropoulos. Nun steht der Grieche offenbar vor der Unterschrift in Bochum.

Vasilios Lampropoulos wird wohl auch in der kommenden Saison beim VfL Bochum spielen. Nach Informationen dieser Redaktion weilt der Grieche derzeit in Bochum, um einen Vertrag beim Zweitligisten zu unterschreiben. Damit dürfte aller Voraussicht nach eine wochenlange Hängepartie mit seinem bisherigen Klub Deportivo La Coruna zu Ende gehen.

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Im Winter wechselte der 30-Jährige auf Leihbasis aus Spanien ins Ruhrgebiet. Nach einer Anpassungszeit avancierte Lampropoulos zum Leistungsträger in der Innenverteidigung und hatte erheblichen Anteil daran, dass der VfL nach der Corona-Pause eine starke Serie hinlegte. Zehn Partien absolvierte er im VfL-Trikot, lediglich das letzte Saisonspiel in Hannover ging verloren. Gemeinsam mit Maxim Leitsch bildete er ein herausragendes Duo.

Beim VfL Bochum herrschte Ungewissheit

Nachdem Deportivo La Coruna aus der zweiten spanischen Liga abstieg, schien der Weg zum VfL frei zu sein, da der Vertrag des Legionärs nicht für die dritte Liga gültig war. Doch weil das letzte Saisonspiel der Spanier aufgrund zahlreicher Corona-Fälle beim Gegner ausfiel, kündigte La Coruna an, Protest einzulegen. Beim VfL herrschte Ungewissheit, ob der Deal mit Lampropoulos noch klappen würde. Inzwischen wurde das Spiel gegen Fuenlabrada nachgeholt, auch der 2:1-Sieg von "Depor" half nicht mehr.

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Nun könnte womöglich alles ganz schnell gehen. Für Bochums Trainer Thomas Reis genoss eine Weiter-Verpflichtung von Lampropoulos hinter der Vertragsverlängerung von Danilo Soares höchste Priorität. Der Kontrakt von Soares wurde bereits vor einigen Wochen bis 2024 verlängert, nun scheint der VfL auch diese Baustelle schließen zu können. Mit Lampropoulos, Leitsch, Armel Bella-Kotcha und Saulo Decarli wäre der Zweitligist in der Innenverteidigung gut aufgestellt. Simon Lorenz (Holstein Kiel) und Dominik Baumgartner (Wolfsberger AC) hatten den Verein bereits verlassen. (gp/hnie)