Rheurdt. 1996 wurde in einer Rheurdter Kiesgrube die Leiche eines Mannes gefunden. Jetzt wurde ein Verdächtiger verhaftet – er sitzt in Untersuchungshaft.

Die Polizei hat einen Verdächtigen verhaftet, der 1996 einen Mann aus Würselen ermordet haben soll. Die Identität des Toten war erst nach 23 Jahren durch Hinweise nach der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY... ungelöst“ geklärt worden. Anfang September waren die Ermittler mit ihren Erkenntnissen an die Öffentlichkeit gegangen - mit Erfolg.

Die nackte Leiche des mit vielen Schlägen ermordeten Mannes war am 8. Dezember 1996 am Abhang einer Kiesgrube bei Rheurdt entdeckt worden, mehr als 100 Kilometer vom Wohnort des Opfers entfernt.

Mordfall Rheurdt: Verdächtiger sitzt in U-Haft

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Die Ermittler hatten erklärt, das Mordopfer sei 43 Jahre alt gewesen, geschieden und habe Sohn und Tochter. Da der Mann verschuldet gewesen sei, habe die Familie angenommen, dass er sich abgesetzt habe. Vermisst gemeldet wurde er nie.

Am Montag teilte die Polizei mit, dass man einen Tatverdächtigen ermittelt habe, der bereits seit dem 30. September in Untersuchungshaft sitze. Der Mann soll aus der Nähe Aachens stammen. Weitere Einzelheiten sollen bei einer Pressekonferenz am Mittwoch (7. Oktober) bekanntgegeben werden. (dpa)