Kreuztal/Düsseldorf. Ab Frühjahr 2022 will die Krombacher Brauerei an der Preisschraube drehen: Zwischen 30 und 50 Cent mehr für das Glas Bier in der Kneipe.

Bier wird voraussichtlich schon bald auf breiter Front teurer. Eine Reihe großer Brauereien hat angesichts gestiegener Energie-, Logistik- und Rohstoffkosten Preiserhöhungen für das kommende Frühjahr angekündigt. Neben Deutschlands größter Brauereigruppe Radeberger wollen auch Pils-Marktführer Krombacher sowie Veltins ihre Preise für Fass- und Flaschenbier erhöhen, wie sie der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag bestätigten. Zuvor hatte der Branchendienst „GetränkeNews“ über die Pläne berichtet.

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Eine Sprecherin der Radeberger-Gruppe begründete die Preiserhöhungen mit massiven Kostensteigerungen bei Energie, Logistik, Leergut sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen. Krombacher verwies darauf, dass die letzte große Preisanpassung immerhin drei Jahre zurückliege. Nach Schätzungen des Branchendienstes „GetränkeNews“ dürfte das Glas Bier in der Kneipe durch die Preiserhöhung zwischen 30 und 50 Cent teurer werden, der Kasten Bier im Getränkemarkt um rund 1 Euro.

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Allerdings haben die Bierliebhaber noch eine Schonfrist: Radeberger will erst im Februar mit den Preisanhebungen beginnen. Die Preise für den Einzelhandel sollen sogar erst im Mai steigen. Krombacher und Veltins wollen Anfang April an der Preisschraube drehen.