Köln. Der 1. FC Köln trennt sich nach dem Bundesliga-Abstieg von Trainer Timo Schultz. Auch seine beiden Co-Trainer müssen den Klub verlassen.

Bundesliga-Absteiger 1. FC Köln und Trainer Timo Schultz werden ihre Zusammenarbeit in der 2. Liga nicht fortsetzen. Dies teilte der rheinische Club am Montag mit. Der Vertrag des 46-Jährigen, der zu Jahresbeginn als neuer Hoffnungsträger verpflichtet wurde, endet ohnehin am 30. Juni 2024. Auch seine beiden Co-Trainer André Pawlak und Kevin McKenna werden gehen. Pawlak war 2019 beim Aufstieg der Kölner Intermistrainer. Von 2010 bis 2014 trainierte der gebürtige Gelsenkirchener die SG Wattenscheid 09. Nach weiteren Stationen bei der SSVg Velbert und dem KFC Uerdingen heuerte der 53-Jährige 2017 in Köln an. Nach sieben Jahren in der Domstadt folgte nun auch für Pawlak das Aus.

Andre Pawlak muss den 1. FC Köln nach sieben Jahren verlassen.
Andre Pawlak muss den 1. FC Köln nach sieben Jahren verlassen. © Max Ellerbrake / firo Sportphoto | Max Ellerbrake

Der 1. FC Köln begründete die Trennung von Schultz am Montag: „Wir haben uns in der vergangenen Woche bewusst sehr viel Zeit genommen, um gemeinsam mit Timo die Rückrunde aufzuarbeiten und jeden Stein umzudrehen. Im Ergebnis waren wir übereinstimmend der Ansicht, dass wir in die mit großen Herausforderungen einhergehende Zweitligasaison mit neuen Impulsen im Trainerteam starten müssen“, sagte FC-Geschäftsführer Christian Keller.

Schultz, der zuvor beim FC Basel und dem FC St. Pauli gearbeitet hatte, schaffte in der Rückrunde mit den Kölnern nicht mehr die Wende. In 18 Spielen unter ihrem neuen Trainer schafften die Rheinländer nur drei Siege und kamen nie aus der Abstiegszone heraus. „Da wir unser großes Ziel - den Klassenerhalt - nicht erreicht haben, bin ich der Meinung, dass es konsequent und richtig ist, dass jemand anderes einen Neuanfang startet“, erklärte Schultz.

1. FC Köln: Noch kein Nachfolger für Schultz bekannt

Über die Nachfolge wurde noch nichts bekannt. Dem neuen Trainer steht aber eine äußert schwierige Situation bevor. Die Mannschaft wird ihre besten Spieler verlieren. Abwehrspezialist ist Jeff Chabot hat sich bereits dem VfB Stuttgart angeschlossen. Und wegen der FIFA-Sperre für zwei Transferperioden können die Kölner in diesem Sommer keine Spieler verpflichten und nur auf zurückkehrende Leihspieler und Talent aus dem eigenen Nachwuchs setzen.