Wittgenstein. Zum 13. Mal führt das Event des AMC Wittgenstein Bad Berleburg Oldtimer auf 120 Kilometern durch Wittgenstein. Wir haben die schönsten Bilder.
„Das schreit nach Wiederholung“ - Volker Sonneborn, Mitverantwortlicher der 13. Oldtimer-Tour des AMC Wittgenstein Bad Berleburg, ist sehr zufrieden. „Wir haben von denen, die bei der Rally mitfahren, bisher super Feedback bekommen.“ 88 Startwagen, jeweils mit Fahrer und Beifahrer, waren in diesem Jahr für die Rallye durch Wittgenstein gemeldet.
Galerie: So schön war die Oldtimer-Rallye durch Wittgensten
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„Die Zusammenarbeit zwischen dem AMC und den Arfelder Vereinen hat wieder super geklappt“, berichtet Sonneborn von der Vorbereitung auf das Event. Etwa 50 Leute waren im Vorfeld daran beteiligt, die Rallye auf die Beine zu stellen. „Auch die Zusammenarbeit mit den Behörden, den Rettungskräften, Feuerwehr und Polizei, hat wieder super funktioniert“, so Sonneborn. Die gute Vorbereitung zahlt sich aus: „Das Telefon heute Morgen war ruhig. Das ist der Beweis dafür, dass man alles richtig gemacht hat“, so Manuel Kringe vom AMC. „Normalerweise steht das Telefon an solchen Tagen nie still. Was mich sehr gefreut hat ist, dass Prinz Gustav die ersten Autos gestartet hat - wir hatten ihn eingeladen und ich freue mich, dass er gekommen ist“, so Kringe. Für dieses Jahr, so erklärt er, gibt es einige kleine Veränderungen bei den Preisen. So besteht der Gesamtsiegerpokal zum Beispiel aus einer gravierten Schieferplatte auf einem Eichsockel - „das ist etwas, das man sich auch mal in den Schrank stellt“, so Kringe.
Viele der Teilnehmer sind Wiederholungstäter, so Gunnar Krutwig vom AMC. „Es sind wahnsinnig viele Leute dabei, die nochmal mitmachen. Früher hatte man sich noch sehr intensiv vorbereiten müssen, doch da jetzt viele dabei sind, die das schon mal gemacht haben, ist das nicht mehr so sehr nötig. Jetzt schießt man im Prinzip aus der Hüfte. Wir sind froh, dass wir so viele Menschen aus der Region dabei haben und wir viele Einheimische anschubsen konnten“, so Krutwig, der sich freut, dass es keine Nachwuchsschwierigkeiten gebe. „Es sind mehr gekommen als angemeldet, da mussten wir auch mal improvisieren.“ In Arfeld gebe es eine gute Basis, um das Event auch in den kommenden Jahren anbieten zu können.
Einen besonderen Zwischenstopp während der Rallye gibt es für die Teilnehmer in Laaspherhütte - im Museum Schmidt Laaspherhütte, einem technischen Museum mit zahlreichen Baumaschinen, Traktoren, Landmaschinen oder auch Motorrädern, müssen die Teilnehmer zehn Fragen beantworten. „Manche Fragen davon setzen technisches Verständnis voraus, andere ein Kochrezept“, erklärt Harald Krutwig vom AMC, der sich von dem „fantastischen Museum“, eröffnet im Jahr 2022, begeistert zeigt. Begeistert ist er auch von der diesjährigen Rallye: „Toll. Wenn es so bleibt, machen wir wieder eine.“
Dass die Veranstaltung auch bei den Teilnehmern gut ankommt, beweisen zwei Gäste aus Marburg in einem alten Fiat 500 namens „der blaue Klaus“. Stefan und Christina Rausch sind nicht zum ersten Mal dabei: „Es ist wie immer top organisiert, die Strecke macht Spaß, ist sehr anstrengend. Es ist eine Herausforderung, macht aber riesig Spaß und war teilweise ganz schön knifflig.“
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