Oberhausen. Das Herbstlaub beschert Anwohnern und WBO wieder viel Arbeit. Nun startet ein neuer Probelauf in Oberhausen, um die Blättermassen zu entsorgen.
Die Anwohnerinnen und Anwohner der Birkensiedlung und der Wilhelmshavener Straße können sich freuen, denn in diesem Herbst nehmen dort Laubkörbe das abgefallene Straßenlaub auf.
Die neuen Körbe aus Doppelstabzaunmatten stellt die WBO kurz nach Herbstbeginn Anfang Oktober in den beiden Probezirken auf. 16 Stück sind es entlang der Wilhelmshavener Straße und 24 Körbe in der Birkensiedlung (u. a. an der Birkenstraße, Borkstraße, Brohmstraße und Vogesenstraße).
In Abstimmung mit der Stadt wurden die beiden Testbezirke ausgewählt. Die konkreten Aufstellplätze sind so gewählt, dass Parkplätze und Parkbuchten weiterhin frei bleiben. „Wir testen den Einsatz der Körbe dort, wo viel Straßenlaub anfällt. So können die Bürgerinnen und Bürger auf umweltschädliche Plastiksäcke verzichten und das Laub direkt in die Gitterboxen füllen“, erklärt Arndt Mothes, Betriebsleiter Entsorgung bei der WBO. „Dadurch erleichtern wir es den Anwohnern das herabgefallene Straßenlaub an zentralen Punkten zu entsorgen.“
Nur für Straßenlaub
Nicht nur das Befüllen, sondern auch die Leerung der neuen Boxen vereinfacht sich. So können die Mitarbeiter der WBO die gefüllten Körbe mit dem Laubsauger leeren statt volle Laubsäcke vom Straßenrand einzusammeln. „Die Belastung unserer Kolleginnen und Kollegen ist gerade in der Laubzeit nicht zu unterschätzen. Die Körbe helfen dabei, diese etwas zu reduzieren“, so der Betriebsleiter. Die aufgestellten Laubkörbe sind allerdings ausschließlich für Straßenlaub gedacht, eine Befüllung mit Laub und Grünabfällen aus dem eigenen Garten ist verboten.
„Wir setzen an dieser Stelle auf die Akzeptanz und Einsicht der Anwohnerinnen und Anwohner und sind gespannt, wie der Test ausfällt“, sagt Andreas Kußel, Geschäftsführer der WBO: Vorerst ist die Testphase für die diesjährige Laubsaison geplant. Anschließend prüfen WBO und Stadt, inwieweit die Körbe angenommen wurden und ob sich eine Ausweitung auf weitere Teile des Stadtgebiets lohnt.
WBO-Sprecher Jan Küppers unterstrich auf Nachfrage unserer Redaktion, dass die Bürgerinnen und Bürger in den beiden Testbezirken dringend gebeten werden, die dort aufgestellten Laubkörbe zu nutzen und auf die Plastiksäcke zu verzichten. Nur so sei es möglich, den Testlauf gründlich und aussagekräftig durchzuführen; insofern entfallen die offiziellen Abholtermine für die Plastiksäcke in den beiden besagten Testbezirken.