Kreis Wesel. Der Kreis Wesel spannt einen Sicherheitsschirm für gemeinnützige Organisationen. Die Richtlinien für Kreiszuschüsse wurden dafür angepasst.

Der Kreis Wesel spannt einen Sicherheitsschirm für gemeinnützige Organisationen auf. Die Vorsitzenden der im Weseler Kreistag vertretenen Fraktionen stimmten in einer gemeinsamen Besprechung dem Vorschlag von Landrat Dr. Ansgar Müller zu, einen Sicherheitsschirm für die für den Kreis Wesel tätigen gemeinnützigen Organisationen in der aktuellen Coronalage zu spannen.

Zugesagte Haushaltsmittel sollen fließen

Dazu wurden die Richtlinien über Kreiszuschüsse an Vereine, Verbände und sonstige Dritte entsprechend angepasst. Die Organisationen erhalten nun trotz der von der Landesregierung verfügten Schul- und Kindertagesstättenschließungen und des damit einhergehenden Entfalls der Leistungserbringung weiterhin die vom Kreis Wesel für das Jahr 2020 eingeplanten Haushaltsmittel.

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Landrat: unbürokratische Hilfe

Gemeinsam mit weiteren staatlichen Leistungen wie dem Kurzarbeitergeld soll so das Fortbestehen der gemeinnützigen Organisationen in der aktuell prekären Lage sichergestellt werden. „In der aktuellen Lage haben wir eine unbürokratische Lösung gefunden. Diese wird viele positive Auswirkungen auf die Beschäftigungsverhältnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der gemeinnützigen Organisationen haben und zudem sicherstellen, dass das vorhandene starke soziale Netzwerk in unserem Kreis Wesel trotz der Herausforderungen der Coronalage bestehen bleibt. Der Kreis Wesel zeigt damit Solidarität,“ so Landrat Dr. Müller.