Adler: Beim Gegentor machtlos, die restlichen Chancen der Fortuna ließ er zu Asche zerfallen. Starker Auftritt.
Diekmeier: Wurde von Bellinghausen mehrfach auf seiner Seite gegrillt.
Mancienne: Agierte eher geschmacksneutral, magerer Spielaufbau.
Westermann: Man kann es drehen und wenden, wie man will: Die gelieferte Ware des Ex-Kapitäns sieht zwar nicht immer ansehnlich aus, schmeckt dem HSV-Spiel aber dennoch vorzüglich.
Jansen: Der Anzünder im Team, lief auf links ganz schnell heiß und lieferte die gekonnte Vorarbeit zum 1:0. Nach Wiederanpfiff erfolgreich damit beschäftigt, dass hinten nichts anbrennt.
Badelj (bis 69.): Hatte versalzen. Spielte mit viel zu viel Marinade, leistete sich etliche Fehler und Ballverluste.
Rincon (ab 69.): Wäre der Venezolaner ein Stück Fleisch, dann ganz sicher ein mächtiges Holzfällersteak.
Aogo: Tolgay Arslan war die ärmste Wurst des Spiels. Der Mittelfeldspieler musste wegen einer Erkältung passen. Profiteur Aogo nutzte seine Chance aber nur bedingt. Defensiv zu sorglos.
Skjelbred: Ein aromatischer, mit viel Elan gewürzter Auftritt des Norwegers.
Jiracek: Noch längst kein Spiritus Rector des HSV-Spiels, aber der Tscheche deutete mehrfach an, dass er für das Team noch sehr wertvoll sein kann.
van der Vaart (bis 90.+1): Nicht nur seine Tore waren ein Genuss. Ein echter Leckerbissen, seine Kost: gut abgehangen und ganz zart.
Rajkovic (ab 90.+1): Minuteneinlage.
Son (bis 80.): Insgesamt eher fade.
Rudnevs (ab 80.): Fiel zunächst durch den Rost, weil Fink auf Son setzte.