Hamburg. Auch eine Rettungshundestaffel und Drohnen kamen zum Einsatz. Nun überprüft die Polizei Hamburg Vermisstenfälle.
Hilfeschreie einer Frau aus einem Wald in Hamburg-Lohbrügge haben am Donnerstagabend eine groß angelegte Suchaktion ausgelöst. "Wegen des großen Gebiets und der Dunkelheit wurden mehrere Suchtrupps eingesetzt", sagte Polizeisprecher Rene Schönhardt am Freitag. Auch eine Rettungshundestaffel streifte durch das Waldgebiet.
Ein Anrufer alarmierte die Polizei um 19.52 Uhr, weil er in einem Waldstück Hilferufe einer weiblichen Person gehört hatte. Die Polizei eilte zum Richard-Linde-Weg und forderte Verstärkung an. Auch Drohnen kamen zum Einsatz, so Schönhardt. 15 Polizeifahrzeuge steuerten den Wald an – in kleineren Gruppen begaben sich die Beamten ins Dickicht und durchsuchten in Ketten das Gebiet. Jedoch ohne Erfolg.
"Um 00.34 Uhr wurde die Suchaktion abgebrochen", sagte Schönhardt. Da das Gebiet bereits am Donnerstag sehr gründlich unter die Lupe genommen worden war, gab es am Freitag keine erneute Suche. Abgehakt ist der Fall für die Polizei jedoch nicht. Die Beamten überprüfen nun Vermisstenanzeigen, die mit den Hilferufen im Wald in Verbindung stehen könnten.