Hamburg/Itzehoe. Mit einem Tarif von Hamburg nach Wacken: Was die Erweiterung des HVV kostet und was sie für Fahrgäste bedeutet.

Das Universum der Hamburger Busse, U-Bahnen und S-Bahnen sowie Regionalzüge dehnt sich aus: Der Kreis Steinburg in Schleswig-Holstein soll Anfang kommenden Jahres in den Hamburger Verkehrsverbund (HVV) aufgenommen werden. Dann gelte dort auf allen Bus- und Bahnlinien der HVV-Tarif, das Verbundgebiet wachse um gut 1000 Quadratkilometer auf mehr als 9600 Quadratkilometer, teilte die Verkehrsbehörde am Dienstag mit.

Hamburg beteilige sich an der ersten Verbunderweiterung seit 2004 mit rund einer Million Euro pro Jahr. Die restlichen 3,3 Millionen Euro übernähmen das Land Schleswig-Holstein und der Kreis Steinburg. Bislang sind die Kreise beziehungsweise Landkreise Stade, Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Segeberg, Pinneberg, Lüneburg und Harburg vollständig in den HVV integriert.

HVV-Tarife für Einpendler nach Hamburg günstiger

Den Angaben zufolge pendeln aus dem Kreis Steinburg täglich mehr als 6000 Menschen nach Hamburg. Durch den Wechsel vom landesweiten Schleswig-Holstein-Tarif in den HVV-Tarif werde es für mehr als 70 Prozent der Fahrgäste günstiger.

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„Auch Hamburgerinnen und Hamburger, die Itzehoe, Glückstadt oder die nördliche Niederelbe besuchen möchten, profitieren vom einheitlichen Tarifangebot“, erklärte Verkehrssenator Anjes Tjarks (Grüne). Ab 2022 gelte zudem: „Mit dem HVV kann man bis nach Wacken fahren.“